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Das werden die 39 Zupforchester-Mitglieder und ihr Dirigent Ingo Brzoska so schnell nicht vergessen: ein Konzert beim weltweit größten Festival für Zupforchester in Bamberg.
An drei Tagen trafen sich 1400 Musiker aus über 100 Orchestern sowie zahlreichen Ensembles aus Europa, Australien, Indien, Japan und den USA. Für die Kirchhellener war die Einladung eine besondere Ehre: sie waren das einzige Laien-Orchester.
Mit dem Kammerchor der Musischule Bamberg und dem Mandolinenorchester Assindia Essen spielte das Zupforchester in der Bamberger Konzerthalle, dem Domizil der Bamberger Symphoniker.
"Wir haben unsere Musik über die Grenzen der Stadt hinaus präsentiert, haben unser Wir-Gefühl gestärkt und den Spaß am gemeinsamen Musizieren erhöht: Das haben wir von unserer Orchsterreise mitgebracht", schwärmte Erich Schüttauf noch zwei Tage nach der Rückkehr.
Frühere Auftritte hatten das Orchester in die Kathedrale Veszprems, den Kölner Gürzenich, in die Toscana, nach Weinheim oder Tourcoing geführt. Den besonderen Charme Bambergs, einer Stadt mit dem Reiz eines Weltkulturerbes, lernten die Kirchhellener neben den intesiven Proben und zahlreichen Konzertbesuchen u.a. durch eine interessante Stadtführung kennen. Daneben gab es auch Zeit, in die fränkische Ess- und Trinkkultur einzudringen, in der Rauch- und Kellerbier, Schäufele (knusprige Schweineschulter) und Klöße eine wichtige Rolle spielen.
"Die Spannung vor dem Auftritt war bei allen fast greifbar", erinnert sich Schüttauf, Vorsitzender des Zupforchesters, "und dann war er da, der Augenblick, auf den wir uns so intensiv vorbereitet hatten. Schon beim Betreten der großen Bühne wurden wir Akteure von über 1000 Zuhörern mit einem Applaus bedacht, der echt unter die Haut ging, ebenso wie die standig ovations Beifall nach dem Konzert".
Auf dem Programm der Orchester- und Chorgemeinschaft standen Lieder aus berühmten Musicals. "Jeder von uns hat alles gegeben, um unsere Stadt und unser Land würdig zu vertreten", zog Schüttauf eine Bilanz. "Multikulti" endete der Tag nach dem Konzert am vergangenen Samstag. Bei einer "Come-together-party" musizierten und feierten die Teilnehmer aus aller Welt. Dabei machten die Kirchhellener Bekanntschaft mit bisher unbekannten Instrumenten: etwa der chinesischen Pipa, einer Mandolinen-Variante.
Ein dickes Lob zollten die Kirchhellener dem Veranstalter des Festivals. Die Organisation der Großveranstaltung sei einfach professionell, die Atmosphäre von Freundschaft geprägt gewesen.
Dankbar sind die Mandolinen-, Mandola- und Gitarrenspieler des Zupforchsters ihrem Dirigenten Ingo Brzoska. Er habe das Orchester auf nette Art und Weise immer wieder erfolgreich zu neuen musikalischen Ufern geführt und zu Höchstleistungen motiviert. Nur so sei das Bamberg-Erlebnis möglich gewesen.


Begeisterung

Euphorisch war die Reaktion aller 39 Mitglieder des Zupforchsters nach dem Konzert: "Adrenalin pur zu Beginn, Emotionen beim Schlussapplaus (Daniela Volk); "Gänsehautfeeling, ich hab mich in einen Rausch gespielt" (Anke Schmidt, 25 Jahre dabei); "Ein geiler Abschluss" (Bernadette Möhlen); "Jetzt haben wir uns ein Bierchen verdient" (Susanne Hülswitt-Lammerding, ebenfalls 25 Jahre im Orchster)."

(WAZ, 31. Mai 2006)
 
Das Zupforchester Kirchhellen freut sich mit seinem Dirigenten Ingo Brzoska auf einen der größten Auftritte in seiner Vereinsgeschichte. Aus den vielen Zupforchestern in Nordrhein-Westfalen wurde das Kirchhellener Ensemble für die Mitwirkung beim "eurofestival zupfmusik 2006" vom 25. bis 28. Mai in Bamberg ausgewählt, einem Treffpunkt von 1500 Musikern.
Der Vorschlag zur Teilnahme stammt vom Fachverband Bund Deutscher Zupfmusiker. "Wir sind natürlich mächtig stolz", freut sich Vereinsvorsitzender Erich Schüttauf. Bei dem Festival, dem weltweit größten Musikfestival seiner Art, spielen Orchester, Ensembles und Solisten mit internationalem Renommee, kurz: die Elite der Mandolinen- und Gitarrenmusik. Sie kommen aus Europa, Lateinamerika, USA, Russland, Indien, China, Japan und Australien. Neben vielen musikalischen Glanzpunkten erwarten allein 19 hochkarätige Konzerte die Festivalbesucher. In der Bamberger Konzerthalle, dem Domizil der Symphoniker, wird das Zupforchester Kirchhellen mit der Mandolinen-Konzert-Gesellschaft (MaKoGe) Assindia Essen und einem Bamberger Chor (insgesamt 65 Personen) auftreten. Zur Aufführung kommen Teile aus dem erfolgreichen Programm "Musical in Concert" des Vorjahres. Die Arrangements für Zupforchester stammen von Musikschulleiter Brzoska.
Für einige Beteiligte wird es die erste Teilnahme an einer internationalen Großveranstaltung sein. Eine Teilnehmerin: "Eigentlich könnte man uns doch als musikalische Gesandte unserer Stadt ansehen." Alle Bambergfahrer, ob 14 oder 73 Jahre, sind sehr gespannt auf das musikalische Erlebnis. Dazu steht im "concertino", dem Magazin für Zupfmusik: "Das Besondere an diesem Konzert ist die Kombination von bisher nicht Dargebotenem: Ein Bamberger Chor wird mit der Orchestergemeinschaft Essen/Kirchhellen die Zuhörer in die Welt des Musicals führen." Jeder im Orchester brennt darauf, beim Konzert das Publikum mit einem Klangerlebnis zu erfreuen und unsere Stadt würdig zu vertreten.

(WAZ, 20. Mai 2006)
Wunsch nach weißen Festtagen
Zupforchester zu Gast in Grafenwald
 
Das "Konzert im Advent" verkündete eine frohe vorweihnachtliche Zeit. Heiter, beschwingt und fröhlich erklangen die Instrumente des Zupforchesters Kirchhellen, das in der Pfarrkirche Heilige Familie in Grafenwald zu Gast war.
Das Publikum freute sich über die Musik. Es gefielen auch stille Stücke mit ruhigen, nachdenklich stimmenden Klängen. Sicher wählte das Orchester den richtigen Takt und gab sich der beschaulichen Weise hin. Die Freude an der "schönen Adventszeit" wurde ebenso besungen wie die Konzertgäste zum Mitsingen eingeladen waren, ins beliebte Adventslied "Macht hoch die Tür" einzustimmen.
Viele der Besucher lauschten lieber dem Orchester und den Solisten still. Für eine Bereicherung des stimmungsvollen Abendskonzerts sorgten die Solistinnen Eva Golsong auf der Blockflöte und die Sängerin Ulla Fink. Zu den Besonderheiten des Konzerts gehörte die geistliche Arie "Oh, du mein Trost".
Ungewohnt war die italienisch-romantische Vertonung des "Ave Maria", die in zupfender Interpretation erklang. Die weltumspannende vorweihnachtliche Freude brachte das Zupforchester in Liedern aus verschiedenen Ländern zum Ausdruck. Es vibrierten die Saiten mit "Jingle Bells" und klassisch vorgetragen erfreuten sich alle an "White Christmas". Den Wunsch nach weißen Festtagen überbrachten die Musiker mit einem Stück, in dem ein musikalisches Bild von vorwitzig aus der warmen Stube in den Schneeflockenhimmel geraus lukenden Kindern gemalt wurde. Dabei war es, als klänge lautmalerisch "schöne Winterweihnachtszeit" aus den Resonanzböden der Saiteninstrumente.
Viel Beifall begleitete die Advents- und Winterlieder. Gern hätte das Publikum noch eine Zugabe für seinen Applaus erhalten. Leider konnte dieser Wunsch nicht erfüllt werden, wie Dirigent Ingo Brzoska eingestehen musste: "Wir haben keine Zugabe vorbereitet." Diese Aufgabe hatte das Abendgeläut der Kirchenglocken vorzüglich übernommen.

(Ruhrnachrichten, 07. Dezember 2005, pn)
Standing Ovations für Zupforchester
Kirchhellener Musikerinnen und Musiker besuchten Tourcoing
 
Kirchhellener Musikerinnen und Musiker besuchten Tourcoing Kirchhellen Das Zupforchester Kirchhellen unternahm eine Konzertreise nach Tourcoing, der französichen Partnerstadt von Bottrop. Auf der Hinfahrt machte die Gruppe einen Abstecher nach Antwerpen und war beeindruckt von der größten Stadt Belgiens und zugleich bedeutensten Stadt Flanderns. Unter der Leitung von Heinz Becker, Vorsitzender der Deutsch-Französischen Gesellschaft, besichtigten die Mitglieder des Kirchhellener Orchesters nicht nur die Partnerstadt Tourcoing, sondern auch die Metropole Nordfrankreichs, die Geburtstadt von General de Gaulle "Lille". An einem herrlichen Sonnentag erholte sich das Orchester von der Besichtigung und Konzertauftritten am Meeresstrand von Koksjde, das nur eine Stunde von Tourcoing entfernt ist. Obwohl das Rathaus wegen der Feiertage geschlossen war, bewirkte der französische Helfer und Freund, Jean-Loup Fritz, einen Empfang der Stadt Tourcoing durch ihren Beigeordneten Herrn Heddar. Dieser wie auch Jean-Loup Fritz erhielten von dem Dirigenten der Kirchhellener Musiker je einen "Bottroper Emil" sowie eine CD des Orchesters. Den Höhepunkt bildeten selbstverständlich die Konzertauftritte am Samstag und Sonntag unter der Leitung des Dirigenten Ingo Brzoska. Der junge Dirigent trieb das Orchester zu einer Leistung, die vom Publikum mit "Standing Ovations" honoriert wurde. Die französische Seite freute sich besonders darüber, dass das Kirchhellener Orchester bereit war, am Muttertag für Senioren in dem Stift "Les Orchidées" zu spielen. Obwohl die Zupfmusik dort unbekannt ist, erntete das Orchester auch dort großen Applaus. Dank der hervorragenden Organisation durch den Vorsitzenden der Deutsch-Französichen Gesellschaft, Heinz Becker, und dessen Freund in Tourcoing, Jean-Loup Fritz, der vielen hier in Bottrop bekannt ist, wurde die Konzertreise zu einem Erlebnis, an das die Teilnehmer noch lange gern zurückdenken.
Das Kirchhellener Zupforchester wurde vor 25 Jahren gegründet - 60 Musiker sind heute aktiv
 
Orchester-Geschichte begann mit der kleinen Heice Kirchhhellen. (pn) Mit dem Interesse der zehnjährigen Heice und ihrer Freundin Gisela begann vor 25 Jahren die Geschichte des "Zupforchesters Kirchhellen". Heute umfasst das Orchester 60 Musiker und, wie Bezirksvorsteher Werner Dierichs es in seiner Ansprache würdigte "es ist aus der Vielfalt der Kulturlandschaft Kirchhellens nicht mehr wegzudenken ist." Davon überzeugten sich auch die über 200 begeisterten Gäste des Jubiläumskonzertes in der Schnockhalle. In der Reihenfolge der Orchesterstufen führten die fünf Zupfmusikabteilungen klanglich ansprechende und vortrefflich dargebotene Werke vor. Die Jüngsten machten keine Ausnahme. In den schon beim ersten öffentlichen Auftritt gespielten Titel, " O sole mio" und dem Eurovisionsmarsch, errinnerte das Programm an "bleibend aktuelle Lieder". Wie damals lud Dirigent Kurt-Herbert Göntgen zum Mitklatschen ein. Stimmungsbilder einer irischen Suite, der Wohlklang des quirligen "Menuetts" Bocherinis gaben dem Konzert eine harmonische Note. Von Joseph Haydn stammte das anspruchsvollste Konzertstück, das auch nach 200 Jahren nichts von seinem mitreißenden, variationsreichen Schwung eingebüßt hat. Speziell zum Jubliäum hatte das Zupforchester bei dem bekannten Komponisten Tilo Medek (Remagen) das Stück "Murky" in Auftrag gegeben und zur Uraufführung gebracht. Hierin sind die sogenannten Murkybässe aus Mozarts Zeiten mit musikalischen Themen unserer Zeit in einer eigenständigen Komposition neu aufgegliedert worden. Der Gründer und Leiter des Zupforchester Kurt-Herbert Göntgen sieht ein Ziel seines Orchester darin, auch neue, ungewohnte Klangweisen auf den Konzerten des Zupforchesters bekannt zu machen. So wird "Murky" mit seinem gemäßigten Duktus in unruhiger Melodie noch mehrmals zupfmusikalisch zu Gehör gebracht werden. Vor acht Jahren übergab Göntgen die Leitung des Hauptorchesters an den Bottroper Musikschulleiter Ingo Brzoska: "Aus meinem Wunsch, mich etwas zurückziehen zu können, ist aber nichts geworden. Stattdessen kam mit der Nachwuchsausbildung eine sehr mühsame Arbeit auf mich zu, von der die anderen sich leider zurückhalten." Inzwischen hebt Tochter Heice den Taktstock für das Jugendensemble.
Kirchhellener Zupforchester schufen südländische Stimmung
 
Konzert mit spanischer Rasanz begeisterte 120 Zuhörer Trotz sommerlicher Temperaturen kamen über 120 Kirchhellener zum Konzert der Kirchhellener Zupforchester in die Schnock-Halle. Die Leitung des Konzerts lag wie immer in den Händen von Kurt-Herbert Göntgen.
 
Kirchhhellen (MB) Ganz in das Zeichen südländischer Folklore stellten am Sonntag die Kirchhellener Zupforchester unter Leitung Kurt-Herbert Göntgen ihr großes Frühjahrskonzert ´87 .
 
Die diesbezügliche "Premiere" - in Zukunft soll in jedem Frühjahr südländische, in jedem Herbst konzertante Musik die "'Fans" erfreuen- fand in der Schnock-Halle großen Anklang trotz der hochsommerlichen Temperaturen. Vor den ersten italienischen Impressionen des Kinder-Zupforchesters hatte Kurt-Herbert Göntgens allerdings noch Erfreulicheres zu verkünden: Sechs jugendliche Mitglieder dieses Ensembles schafften es in diesem Jahr bis in die Endrunde des Wettbewerbs "Jugend musiziert". 15 Mitglieder der Zupforchester hatten noch bei Regionalausscheidung in Dülmen ersten Preise errrungen und sich für die Landesausscheidungen in Münster qualifiziert. Dabei gewannen sechs von ihnen erste, die Übrigen zweite Preise. Bei der Bundesausscheidung in Saarbrücken endlich errang das Mandolinen-Duo Anke Naujokat und Ulrike Sawicki im Bereich Zupfmusik mit der Leistungsstufe I (sehr gut) erste Preise. Nicht weit hinter den beiden Bundessiegern gelang dem Quartett Sabine Schwab und Frauke Mattner (Mandolinen), Carola Bachmann (Mandola und Yvonne Witzdam (Gitarre) ein erfreulicher dritter Platz in der Leistungsstufe II (gut). Allen sechs wurde am Sonntag mit viel Applaus und Blumen gratuliert. Mit temperamentvollen spanischen Impressionen verwandelte im weiteren musikalischen Verlauf das Jugend- und Hauptorchester die Schnock-Halle in Stierkamp-Stimmung. Passend zum subtropischen Klima interpretierten die versierten Musiker mit Mandoline und Mandola, klassischer Gitarre und Baß bekannte Melodien wie Hans Freivogels "Arena frei Torrero" und Theodor Ritters "Amazonenritt". Die jüngeren Mitglieder des Kinder-Zupforchesters hatten zuvor die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen dürfen: Sie gelang trotz wenig Vorbereitung zur Begeisterung vor allem der jungen Musiker selbst.
Konzertmatinee im Schloß
 
Tradition "Kirchhellener Morgen" lebt wieder auf Über 70 klassisch interessierte Musikliebhaber waren am Sonntagvormitttag der Einladung der Volkshochschule Bottrop zum ersten Kirchhellener Morgen des neuen Jahres in die Räumlichkeiten von Schloß Beck gefolgt. Somit wird die schon weit über zehn Jahre alte Tradition des morgendliche Konzertvortrages auch im neuen Jahrzehnt fortgeführt. Nach der Auftaktveranstaltung im Jahr 1979 hatte die VHS allerdings erstmals wieder im September vergangenen Jahres zu einem solchen kulturellen "Leckerbissen" eingeladen. Schon allein das außergewöhnliche Ambiente des Feldhausener Schlosses machte die sonntägliche Vortragsveranstaltung zu einem besonderen Genuß für alle interessierten Musikfreunde. Während der letzte Kirchhellener Morgen mit dem Titel "Werkstattkonzert" überschrieben war, galt es doch neben dem Konzertteil ferner unter fachlicher Leitung auswärtige Solisten einige neu Stücke zu erarbeiten, fand am Sonntag eine umfangreichen Konzertmatinee statt. Ausführende waren diesmal die Mitglieder des Kammermusikkreises der Kirchhhellener Zupforchester unter der Leitung von Kurt Herbert Göntgen. Ausgewählte Stücke aus zwei Jahrhunderten standen auf dem Programm. Die Balletmusik "Don Juan" von Christof Willibald Gluck (1714-1787) bildetet mit den Sätzen Allegro, Andante, Gavotte, Allegretto und Moderato den Auftakt des rund 90minütigen Konzertgenusses. Das Lautenkonzert in C-Dur von Antonio Vivaldi (1678-1741) folgte, im Anschluß daran dann das Quartetto (re maggiore) von Giovanni Hoffmann (um1800). Den dritten Vortragsblock bildete das Konzert G-Dur für zwei Solomandolinen und Zupforchester, das ebenfalls der Feder des italienischen Komponisten Antonio Vivaldi entstammt. Die Mitglieder des achtköpfigen VHS-Kammermusikkreises trugen daraus die Sätze Allegro, Andante und Allegro vor. Es folgte ein weiteres Quartetto (La maggiore) von Giovanni Hoffmann sowie das Duo für zwei Gitarren, opus 34, von Fernando Sor. Im Anschluß präsentierten die Mitglieder des Kammermusikkreises dem begeisterten Publikum das gelungen interpretierte Konzert Nr. 11 für Flöte und Orchester in C-Dur von John Baston. Vorgestellt wurden die Sätze Allegro, Adagio und Presto. Den Schlussteil des ersten Kirchhellener Morgens im neuen neuen Jahrzehnt bildeten das Konzert für Gitarre und Zupforchester von Antonio Vivaldi sowie der Kanon von Generalbaß von Johann Pachelbel (1653-1706).
 
 
Das achtköpfige Musikerensemble wurde von dem auch diesmal wieder in großer Zahl erschienen Publikum mit heftigem Applaus belohnt. Die hervorragenden Darbietungen und Interpretationen der ausgewählten Konzertvorträge ließ die VHS-Veranstaltung wieder zu einem außergewöhnlichen musikalischen Leckerbissen für Klassikfans werden. Aufgrund des großartigen Entgegenkommens des Eigentümerehepaares wird die VHS in diesem Jahr erstmals die Räumlichkeiten des Feldhausener Schlosses auch für Veranstaltungen anderer Art nutzen können. Das außergewöhnliche Ambiente der Räume soll künftig auch Diskussions- oder anderen kulturellen Ereignissen ein besonderes Flair verleihen.
Zupforchester-Gründer gibt Vorsitz an Helga Schmalz ab
 
Kurt-Herbert Göntgen will sich "nur" dem Musizieren widmen Kirchhellen. Nach über 25 Jahren engagierter Vorstandsarbeit will Kurt-Herbert Göntgen nur noch eines: Musizieren. Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Zupforchesters Kirchhellen stellt der Vereinsgründer seinen Vorsitz zur Verfügung. Andere sollen nun seine Aufgaben übernehmen, denn Kurt-Herbert Göntgen möchte sich nur noch dem musikalischen Spiel widmen. Zu seiner Nachfolgerin wählte die Versammlung Helga Schmalz. Dem Vorstand gehören außerdem an: 2. Vorsitzender und Schriftführer Erich Schüttauf, Kassiererin Carola Möhlen (wiedergewählt), Beisitzer Christoph Guder, Rita Ludewig und Stephan Mrezar. Ingo Brzoska, Leiter der Musikschule Bottrop, wird auch weiterhin für die musikalische Leitung des Zupforchesters zuständig sein. In seinem Programmüberlick für 1999 wurde deutlich, daß er in diesem Jahr wieder neue Wege mit dem Orchester beschreiten will. So wird es am 16. Mai ein Matinee-Jazzkonzert geben, zu dem überregional bekannte Jazzmusiker zur Mitwirkung gewonnen werden konnten. Diesen Termin mögen sich Musikinteressierte besonders merken, denn in diesem Konzert wird die Uraufführung einer Auftragskomposition des bekannten Komponisten Buck Wolters zu hören sein. Weitere geplante Aktivitäten: ein Gemeinschaftskonzert, Teilnahme der Nachwuchsabteilungen am Deutschen Orchesterwettbewerb sowie auswärtige Musikseminare. Neumitglieder sind übrigens jederzeit willkommen. Die Orchesterproben finden -auch außerhalb der Schulferien -jeweils mittwochs von 19.30 bis 21 Uhr in der Aula der Hauptschule Kirchhellen statt. Weitere Informationen bei Helga Schmalz, Telefon 02043 / 928237, und Ingo Brzoska, Telefon 02041 / 703298.
Jazz-Quintett swingt mit Zupforchester
 
Ungewöhnliche Matinee im Foyer der Hauptschule Ein wahrer Ohrenschmaus erwartete die Besucher der Jazz-Matinee im Forum der Hauptschule Kirchhellen. Das Kirchhellener Zupforchester und ein professionelles Jazz-Quintett verwöhnten die zahlreichen Musikfreunde mit einer Auswahl ausgefallener Jazzkompositionen. Ein wenig eng wurde es schon auf der Bühne, als die knapp 30 Musiker ihre Plätze einnahmen. Die ungewöhnliche Kombination von Zupforchester und Jazz-Quintett entsprang einer Idee des Orchesterleiters Ingo Brzoska, der den Jazzmusiker Burkhard Wolters gebeten hatte ein Stück für das Orchesters zu komponieren. Als Brzoska mit Ruth Neuhoff-Miketta (Gesang), Ralf Bazzanella (Saxophon), Markus Schenkel (Piano), Many Miketta (Bass) und Schlagzeuger Andreas Köhne die geeigneten Musiker für sein Projekt gefunden hatte, er schritt er zur Tat. Die Jazz-Profis bereicherten die Arbeit des Zupforchesters auf originelle Art und Weise. Als hätten sie nie etwas anderes getan, spielten sie gemeinsam beschwingte heitere Stücke von angenehmer Unbeschwertheit, die großen Beifall ernteten. Insgesamt neun Stücke erfreuten das Publikum und machten Lust auf mehr. Die musikalische Stunde verging wie im Fluge und enttäuscht mußten die Gäste zur Kenntnis nehmen, daß eine Zugabe nicht vorgesehen war. Ein kleines Trostpflaster bot aber der anschließende Umtrunk im Foyer, zu dem jedermann eingeladen war.
Zupforchester erfolgreich
 
Vom 5. Landes-Orchesterwettbewerb NRW in Mönchengladbach kehrte das Zupforchester Kirchhellen mit guten Platzierungen zurück. Es traten das Jugend-Zupforchester unter Leitung von Heide Göntgen in Kooperation mit dem Oberstufen-Zupforchester der Musikschule Gladbeck sowie das Nachwuchs-Zupforchester unter Leitung von Kurt-Herbert Göntgen an.
Junge Zupfmusiker überzeugten mit ihrem Konzert
 
Applaus für zartes Saitenspiel Kirchhellen. (pn) Zu Recht konnte Kurt-Herbert Göntgen stolz auf die Leistung seiner jungen Musikanten sein, die ihr Wissen und Können an den Zupfinstrumenten Mandoline, Mandola und Gitarre im vollbesetzten Forum der Hauptschule ihren dankbaren Gästen präsentierten. Es gab verdienterweise viel Applaus. In einfühlsamer Spielweise ließen die jungen Zupfmusiker "süßer die Glocken nie klingen". Zartes Saitenspiel an ausgeglichene Melodien der Hausmusik. Besonders hervorzuheben ist der vortreffliche Auftritt von drei jungen Madolinenspielerinnen, die schon nach drei Malen Instrumentenunterricht sich am Konzert beteiligten und nicht nur ihren Lehrer überzeugten. Mit Händels "Festmarsch" und Grubers "stille Nacht" wünschten die Nachwuchsmusiker des Zupforchesters eine gesegnete Weihnacht und ein glückliches neues Jahr. Zu dem erbaulichen konzertanten Jahresabschluss trugen mit dem Klang von Gitarre, Mandoline, Mandola, Querflöte, Blockflöten bei: Lucas Laarmann, Lisa Hedtfeld, Sonja Hemsing, Alexander Oepen, Alexandra Limberg, Corinna Koerdt, Helena Bunse, Anna Döing, Kathrin Risthaus, Stephanie Grewer, Katrin Dorminger, Anika Heisterkamp, Christiane Schieder, Ann-Kathrin Jansen, Cathrina Nickel, Bernadette Möhlen, Svenja Meyer, Anne Risthaus, Annika Meinhard, Berthold Zihla, Kristina Kramer, Magret Große-Venhaus, Maie Hackenthal, Martha Pospiech, Sarah Trojan und Anna-Maria Limberg. Sogar der Nikolaus hatte seinem in seinem goldenen Buch den Fleiß der und die Vielfalt der Zupfmusiker lobend vermerkt und beschenkte zum Dank alle "für das gute Konzert".